...TITEL DES LAYS...
Und das ist lustig?

Das man schon vierjährigen über den Krieg erzählt, ist eine Sache, das sie ihn dann als schön empfinden die andere. Ich war geschockt, als ich hörte, dass die Kleine meinte, Krieg sei lustig und man müsse keine angst davor haben. Das man mit vier Jahren noch nicht über die volle Grausamkeit bescheid wissen sollte ist klar, aber schön reden sollte man Gewalttaten nie.

Was sie am tollsten am Krieg fand, sind die Geräusche der Maschinengewehre und die lustigen Feuerbälle, die diese auswerfen.

Ich finde es einfach nur makaber, genau da fängt er an, der Krieg, schon in unseren Kindergärten, wenn die Kleinen mit täuschend echten Plastikspielzeugen das Niedermetzeln anderer nachspielen – nur so zum Spaß.

Mir fehlen darüber einfach nur die Worte, wie sorglos manche Eltern mit dem Wort Krieg ihren kleinen Kindern gegenüber umgehen, wie einfach es für sie zu ertragen scheint, das der Nachwuchs Krieg super findet.

In was für einer Gesellschaft leben wir nur?

Ich bin sprachlos, einfach nur unfähig das was ich denke jetzt passend auszudrücken.

Vielleicht gelingt es ja einem von euch.

 

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1.5.07 17:45


...und leider ist sie nicht die Einzige

 

Dieses Baby weint – warum es weint? Es hat Hunger!
Seine Mutter hält es fest im Arm, versucht dem Kleinen den Nuckel zur Beruhigung zu geben – er spuckt ihn wieder und wieder aus, sucht nach der Brust seiner Mutter, nach nährender Muttermilch.
Endlich saugt es ungeduldig an der Brust, doch es kommt nichts. Es lässt laut schreiend von der Brust ab, wild strampelnd. Für die junge Mutter schreie, die ihr sagen: Du bist eine schlechte Mutter! Du kannst dein Kind nicht nähren…
Sie wird immer verzweifelter, kraftlos schließt sie ihre viel zu weite Bluse, vor einigen Monaten hatte sie eben diese noch ausgefüllt.
Ihr Baby hört nicht auf vor Hunger zu brüllen, Tränen der Verzweiflung kullern über das blasse Gesicht seiner Mutter.
Gestern hatte sie ihm den letzten Fencheltee gegeben, für heute reichte das Geld einfach nicht.
Würde sie zunehmen, hätte sie wieder Milch um ihr Baby zu stillen. Hätte sie Geld für etwas zu essen, würde sie zunehmen.
Jana und ihr Baby haben kein Geld.
Seit der Geburt ihres Sohnes lebte sie von ihren Ersparnissen, die sind nun schon seit fast vier Wochen aufgebraucht, seitdem isst Jana kaum.
So lange sie Milch für ihren Sohn hatte, war ihr ihre Situation egal gewesen. Nun litt auch er.
Vor der Schwangerschaft war Jana Managerin in der Privatwirtschaft. Als sie schwanger wurde, erhielt sie eine Abfindung, der Auflösungsvertrag wäre für eine Mutter untragbar gewesen.
Jana ist seitdem arbeitslos.
Geld vom Staat bekam sie anfangs nicht, da sie noch Ersparnisse hatte. Nun sind diese aufgebraucht und man schickt sie von einer Institution zur nächsten, doch nirgends gibt man ihr Geld oder Nahrung, wenigstens die Miete zahlt das Amt inzwischen.
Der Grund warum sie keine Zahlungen erhielte, seien nicht angetretene Stellen, vom Amt vermittelt. Das Jana hochschwanger nicht mehr arbeiten konnte, interessiert nicht – weiß man überhaupt, dass sie Mutter ist?
Jana hat kein Geld, ein vor Hunger schreiendes Baby  und ihren unterernährten Körper – und den Bürokratiehaufen des Amtes.
Sie ist am Ende, abgestempelt als Schmarotzer – trotz einser Abitur und erfolgreichem Studium – kein Geld, kein Job, kein Leben.
Janas Wunsch: Ein Krippenplatz (da bekommen Kinder auch essen), ein Job, Nahrung.
Heute, noch vor der Erfüllung dieser einfachen Wünsche, liegt Jana im Krankenhaus und wird nach einem Zusammenbruch Zwangsernährt.
Ihr Sohn schreit auf dem Arm seines Vaters - von dem Jana getrennt lebte und der dies alles erst jetzt erfährt - nach seiner Mutter, die zwischen Leben und Tod schwebt.
In den Ruin getrieben von der Institution, die eigentlich helfen sollte.
Jeden Tag liegt ihr Sohn auf Janas Brust, jeden Tag wartet er darauf, dass seine Mama wieder gesund wird.


Jana ist kein Einzelfall!

<em>


 

 

2.5.07 18:03


 

Janas Geschichte ist in gewissem Maße frei erfunden, da der Name keinen Bezug zu einer realen Person hat und auch das Schicksal aus verschiedenen Einzelschicksalen von mir verallgemeinert wurde.

Trotzdem kann Janas Geschichte so passiert sein und allein das lässt mich diese Welt und den Satz: "Kinder sind Zukunft" mal wieder in frage stellen.

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2.5.07 18:09


Ich versuche andauernd bei Myblog Videos reinzustellen und immer funktioniert es nicht. Heute war ein sch*** Tag. Schule sch****, Nachmittag auch nicht besser…

Bin noch nicht lange zu Hause und so was von fertig.

Diese beschissene Ärztin versuchte sich in Psychologie und wollte mir irgendwelche Scheiße einreden – mein Gott, dass ich zu gestresst bin wusste ich auch schon vorher.

Und dann soll ich mir mehr Zeit für mich nehmen – wann denn bitte.

Jeden Tag 15 Minuten über mich nachdenken. Also nehmen wir mal an ich hätte mal 15 Minuten Zeit, dann gingen mir bestimmt tausende Sachen durch den Kopf, über die ich sonst nie Zeit habe nachzudenken, aber über mich nachdenken, in mich reinhören – alles klar, täglich auf Zwang, na super. Verdammter Mist. Wenn ich mich nicht in die reihe bekomme, dann wird das nie besser.

So, ich geh jetzt zu netten Menschen.

<em>

3.5.07 20:32


Freiiiiiitaaaaaag!!!

Endlich ausruhen! Nur dat ick och so noch genuch zu lernen findn werd.

So, genug unhochdeutsch geschrieben.

Wir hatten ja am Montag frei, Brückentag vor dem 1.Mai und dann am Dienstag, der besagte 1.Mai ebenfalls.

Und trotz dieser zwei zusätzlich freien Tage hat mich diese Woche schon wieder total ausgefüllt, ich bin kaputt und habe keine Lust mehr, so als hätten wir fünf Tage durch nur Schule gehabt - oder waren es 100 Tage?

Das das so anstrengend sein kann... und das nennen die Erwachsenen die schönsten Jahre des Lebens, was kommt denn bitte nach dieser "schönen Zeit"? Die Hölle? Gut, dann legen wir uns halt mit dem Teufel an.

Aber erst mal gibts ne geile WG-Zeit *ne freefeeling? hehe, und nochn paar gemeinsame Sachen - die Liste rauskram* ah ja, jetzt weiß ich warum ich noch nicht gesprungen bin.

Heute im Unterricht haben wir über Betriebspolitik gesprochen und das die Arbeiter ja der Meinung vieler nach froh sein können, da vor über 100 Jahren noch unter härteren Bedingungen und mehr Stunden in der Woche gearbeitet werden musste. Ja und? Die Zeiten haben sich geändert, das Leben ist teurer geworden.

Solche Diskussionen, die zu nichts führen, von Leuten geführt, die alles haben und keine Sorgen haben, finde ich zu kotzen, sie widern mich an.

Gute Bedingungen - ach ja? Wenn man wegen seiner (politischen) Meinung unter dem Vorwand der Personaleinsparung gekündigt wird, trotz Umsatzanstieg und plus für die Betriebe.

Kein Chef sagt einem den wahren Kündigungsgrund!

Oder wenn Leute eingespart werden, trotz das der Betrieb plus macht und dafür durch Maschinen ersetzt werden - was soll das?

Und da beklagt sich der Staat, wo Bildung auch nicht kostenfrei ist, das so viele Menschen ohne Job sind.

Was denkt ihr dazu?

 

<em>

4.5.07 18:28


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