...TITEL DES LAYS...
Wir haben den Zeitpunkt verpasst, es ist nichts mehr so, wie es einmal war…

Es ist schon seltsam… irgendwie ist heute zwischen uns beiden etwas zerbrochen, gerade eben, kurz bevor ich aufgelegt habe… es ist einfach nicht mehr so, wie es einmal war und ich akzeptiere es, wie sie ist, aber ich glaube, da ist nichts von der Gegenseitigkeit… Irgendwie bin ich ein wenig enttäuscht davon… ich dachte immer, es würde ewig sein, zwischen uns, es könnte nie zerstört werden, durch nichts und anscheinend kann es das doch, wenn ich auch mal brauche, was ich ihr gebe, wenn ich auch mal fallen will und einfach nur dass sie zuhört, nur fünf Minuten… mehr verlange ich ja nicht… Da wird das auf den anderen verlassen schon wieder ein Problem… irgendwann musste es sich so verändern, dass ich es merke, dass war klar… und warum dann nicht jetzt, wo ich sowieso dabei bin, alles neu zu strukturieren, warum nicht dann…

Doch ich dachte immer: Du und ich – unsere Freundschaft sei unsterblich. Doch man kann sich irren. Nicht wahr?

Vielleicht bin ich zu sehr anders geworden, vielleicht hat mich all das, von dem ich dachte, es würde mich schwach machen, zu sehr stark gemacht. Vielleicht sind die Menschen, die für mich so wichtig sind, dir zu sehr fremd, vielleicht merkt man einfach jetzt den großen Unterschied, den ich nie sehen wollte und den du immer gesehen hast, vielleicht ist einfach jetzt der Punkt da, ab dem es anders werden muss, genau der Punkt, den die Zeit sowohl verzögert als auch erschaffen hat…?

Ich weiß, du liest das nicht und ich weiß auch, dass du es nicht verstehen würdest, würdest du es lesen, du wüsstest nicht, dass es um dich geht…

Ich höre dir immer zu, auch wenn es mir beschissen geht. Du konntest mich zu jeder Zeit anrufen, immer, aber konnte ich das bei dir?

Wenn ich dich heute fragen würde, wie sie heißt, wüsstest du es? Wenn ich dich fragen würde, warum es so wichtig für mich ist, könntest du es mir sagen? Wenn ich dich bitten würde, einen Moment wenigstens so zu tun, als würdest du mit mir fühlen, wüsstest du warum? Weißt du eigentlich, wie sehr es mich fertig gemacht hat? Hast du es mitbekommen? Bist du nicht sauer, dass du die letzte bist, die es erfährt? Ich wäre es, wäre es umgekehrt. Weißt du noch, was ich gern mag und was nicht? Trägst du sie noch, die Kette? Verbindet uns noch etwas, außer die Tatsache, dass ich dir zuhöre und du mir nicht? Weißt du eigentlich noch, dass es ihn gab? Weißt du, dass ich noch immer um ihn weine und dass er nie ersetzt werden kann, dass dieser Platz für immer leer ist, weil die Fußspuren auf meiner Seele so tief sind – einbetoniert.

Kannst du mir sagen, was passiert ist? Ich weiß es nämlich nicht. Ich habe dich immer unterstützt – immer. Und ich weiß die Namen von all den Leuten, die für dich wichtig sind, die vielleicht sogar mehr von dir bekommen, als ich, mehr von deiner Aufmerksamkeit, im ausgeglichenen Verhältnis.

Ich glaube, würden wir uns, nach über einem halben Jahr wiedersehen, du würdest mich sehen, aber nicht mehr erkennen. Ich rede anders, ich denke anders, ich fühle andere Sachen intensiver als früher, alles hat andere Gewichtung bekommen und das durch ein Ereignis, dass du wahrscheinlich nicht einmal für wirklich voll genommen hast, vielleicht genau deswegen, weil du in der Hinsicht noch mehr Kind bist, was auch richtig so ist, als ich und nicht gemerkt hast, dass ich schneller gealtert bin als du… vielleicht, weil du nicht verstehen könntest, warum es funktioniert, weil es dir nicht so wichtig wäre wie mir…

WEIL ZEITEN SICH EINFACH ÄNDERN und wir einsehen müssen, dass manche Weggabeln die sind, an denen man sich trennt!

…weil ich nun anders denke als du und du anders als ich und weil es nichts bringt, wenn ich auf dich zugehe und du von mir weg, weil selbst Freundschaft lebenslang nicht lebenslänglich halten muss, weil es immer Gründe und Menschen geben wird, die einen so beeinflussen, dass man sich findet oder auf dem Weg dahin ist und dafür bin ich diesen zwei Menschen auch sehr dankbar oder eben weil man sich an Menschen hält, die vorgeben zu sein, wer sie nicht sind, die zu den Idolen werden, die man nie haben wollte. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Jeder, auch DU und ich.

Für/An Lui!

9.4.08 21:40
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


freefeeling7 / Website (10.4.08 14:45)
ja, echt traurig...
ich hatte auch so schon gewusst um wen es geht... kA warum
an der stelle kann ich dir wohl nicht viel helfen -jedenfalls nicht mit ratschlägen
die brauchst du wohl auch nicht
ich find es immer schlimm, wenn sowas zu ende geht
aber so schlimm war es für mich nie, weil ich, außer dir, keine beste freundin für so lange hatte... das höchste waren wohl 5/6 jahre...
anfangen tut es immer bei veränderungen -juemand zieht weg, man geht auf andere schulen... irgendwas
was passieren wird, ist abzusehen, aber man sieht es nicht, will es nicht sehen... vielleicht auch besser so...
wenn du drüber reden willst, auch wenn es das ist, was du ihr sagen wolltest, gut, viell. ist es nichts, was du mir so einfach sagen kannst, aber versuchs
ich bin auf jeden fall da und hör dir zu....

hab dich lieb

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